V&R

Über Volk & Republik


Warum das alles?

Volk & Republik — V&R ist entstanden, um:

  • innovative, neuartige und mit Mühe geschriebene Texte zu linker politischer Theorie und Praxis anbieten zu können;
  • ein kleines Outlet für linke Meinungsbeiträge zu bieten, die eine große Tiefe an und Mühe bei der Auseinandersetzung mit dem Bemeinten aufweisen;
  • mit neuen Formen der Textaufbereitung und Wissensvermittlung zu experimentieren, die unter anderem das Lesen komplizierterer Texte erleichtern sollen;
  • einen eigenen, zusammenhängenden Kanal für erfahrungsgemäß nicht wirklich zuordenbare Ansichten bieten zu können.

Warum der Name?

Der Name entstammt einem spontanen Einfall. Der alte Jugend & Volk-Verlag hat wohl im Unterbewusstsein auch etwas mitgeholfen. Ich will damit vor allem zwei bestimmte Perspektiven unterstreichen, die nach meiner Meinung im linken Diskurs um Einiges zu kurz kommen und dennoch — meine ich — große Bedeutung besitzen: Positive linke Staats- und Verwaltungstheorie und Fragen nationaler Selbstständigkeit. Der Name unterstreicht dann schließlich gerade das Zusammenhängende dieser beiden Perspektiven, nämlich die Beziehungen zwischen Volk und Staat. Was nicht bedeutet, dass nicht andere Themenfelder hier genauso unterkommen.

Wer ist V&R?

Hier geht's zum Impressum. Hinter dieser obskuren Zeitschrift stecke vor allem ich, der im Impressum genannte. Ich studiere seit einigen Jahren Geschichte und Rechtswissenschaften, arbeite nebenbei als Historiker und Softwareentwickler und hatte große Lust, mich an so einem Projekt zu probieren. Selbstverständlich dient das ganze Projekt einem ideellen Zweck, das heißt es wird ohne jegliche Gewinnabsicht und ausschließlich in meiner Freizeit betrieben.

Welche Positionen vertritt V&R?

Mir ist kein Label bekannt, welches die Ansichten, die hier — unbeschadet des Pluralismus der Meinungsbeiträge — in den Beiträgen durchscheinen, wirklich beschreiben könnte. Die Auseinandersetzung mit bestimmten Thematiken kann aus verschiedenen Winkeln vonstattengehen. Persönlich kann ich mir auch kein wirkliches Label zuweisen: Aus den mehr als zehn Jahren, die ich jetzt politisch aktiv bin, hat es mich auch in die verschiedensten Ecken verschlagen, von denen ich mich stets langsam löste, ehe ich mich in einer neuen wiedergefunden habe. In den Jahren ist aber wohl ein grundsätzlicher Humanismus konstant geblieben, wie auch die methodische Ablehnung von individualistischer Organisation von Gesellschaften, um derartige humanistische Zwecke bedienen zu können.

Warum sollte ich mich mit V&R auseinandersetzen?

Nun, ich hoffe, dass die Beiträge hier als food for thought wirken können. Es geht mir ausdrücklich nicht um Demagogie oder zielgetriebene Überzeugungsarbeit, sondern vielmehr um nüchternen Input und möglichst anschauliche Beiträge zu verschiedenen, vorzugsweise (meiner Ansicht nach) unterschätzten und unbekannten Themen oder Herangehensweisen. Natürlich sind die Beiträge nicht unpolitisch und haben auch nicht den Anspruch unpolitisch zu sein. Aber sie sind geleitet von einer überzeugten Bemühung um "politische Sachlichkeit".

Ich freu mich immer sehr(!), wenn durch neue Bekanntschaften neue Gedanken und reger Austausch gefördert werden.

Wie kann ich bei V&R publizieren?

Hier geht's zum Einreichformular. Die genauen Voraussetzungen findet man dort. Vorweg möchte ich aber anmerken: Eines der größten Ziele dieses Projekts ist die vorhingenannte politische Sachlichkeit. Sie ist demnach eine der wichtigsten Voraussetzungen, anhand derer ich eingereichte Beiträge bewerten möchte. Unsachliche, reißerische, anderweitig propagandistische, unreflektierte und undifferenzierte, polemische oder sonstwie gewollt destruktive Beiträge möchte ich hier nicht veröffentlichen — dafür gibt es bereits eine Menge anderer Outlets. Es versteht sich außerdem von selbst, dass die Meinungs- und Diskussionsbeiträge in der Verantwortung der jeweiligen Autoren liegen und nicht in der von V&R beziehungsweise mir. Der Sinn von Meinungs- und Diskussionsbeiträgen ist ja gerade der Austausch gegenseitiger Ansichten, die mit Ausnahme der vorhingenannten Voraussetzungen keiner inhaltlichen Vorzensur unterliegen sollten. Keine Schriftleitung ist perfekt, aber sich um Sachlichkeit zu bemühen glättet die Wogen.

Es gibt jedenfalls keine "restlos objektiv definierbaren" klaren Richtlinien, die Grenze muss am Ende irgendwo zumindest ein klein wenig subjektiv gezogen werden. Gelegentliche lockere Bemerkungen und dergleichen machen noch keine Unsachlichkeit — der Tenor und die persönliche Zielsetzung des Autors, die im Text stets durchscheint, entscheidet.

Was soll diese eigenartige Gestaltung?

Mir gefällt's — ich probier' gern neue Sachen aus.

Zu ein paar Designentscheidungen: Verdana bei 9-10pt hat sich als wunderbare Bildschirmfließtextschrift herauskristallisiert, daher wohl auch ihr Ruf und deswegen verwende ich sie auch hier. Für Überschriften udgl kann natürlich etwas Schöneres verwendet werden, wie hier die Josefin. Die Farbgestaltung entspricht meinem persönlichen Geschmack, ist gleichzeitig aber auch der Versuch im Vergleich zu typischen Zeitschriften ganz andere Gestaltung zu wagen. Randziffern und -bemerkungen ermöglichen effizientes Lesen und Merken, die Randbemerkungen werden als Endbemerkungen kopiert, damit sie alle gesammelt auch verfügbar sind, was vor allem für längere davon recht wichtig ist. Der Fließtext ist auf eine Breite von etwa 180-200px beschränkt, was den Lesefluss unterstützt. Bestimmte Kapitelüberschriften bekommen eine Garnitur zur besseren Hervorhebung. Der helle Modus (rechts oben umschaltbar) bietet invertierten Kontrast je nach Geschmack. Die Auswahloberfläche der Beiträge ist bewusst größer gestaltet, um die Devise "Qualität vor Quantität" zu unterstreichen.

Was ist der Morgenrotverlag?

Ein kleines Verlagsprojekt, das ich mit ein paar Kollegen meinerseits betreibe und das als Dachgebilde für diese ganzen noch kleineren Projekte dient; verlegt haben wir leider trotz vielen in Arbeit befindlichen Projekten leider noch nichts. Im Moment ediere ich aber beispielsweise Texte von Otto Bauer für eine Wiederveröffentlichung, da desselben Schriften leider unheimlich schwer zu kriegen sind.

Was noch?

Alle Textbeiträge (Artikel) hier werden unter der CC-Lizenz BY-NC-SA veröffentlicht. Das heißt, sie dürfen unter Namensnennung, dem Vorbehalt kommerzieller Nutzung und bei Weitergabe unter gleichen Bedingungen weiterverwendet werden.